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Musikalisches Würfelspiel

Termine:

Sonntag, 10. Mai 2009, 13:00 Uhr; LuxExpo - Hall 1 - Luxembourg-Kirchberg
Mittwoch, 13. Mai 2009, 14:00 Uhr; LuxExpo - Hall 1 - Luxembourg-Kirchberg

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Organisiert von Luxinnovation für Créativité et innovation, Année Européenne 2009, findet die Präsentation des Würfelspiels in der Halle 1 während der Frühlingsmesse auf dem Messegelände LuxExpo in Luxemburg statt. Das diesjährige Thema lautet: "Semaine de la Créativité et de l'Innovation".

Adresse: 12, rue de Bastogne, L-1217 Luxembourg.

Es handelt sich hier um die Präsentation einer Software mit der man klassische Zufallsmusik komponieren kann. Dieser kleine Walzer, den der klassische Komponist Wolfgang Amadeus Mozart komponiert hatte muß vor seiner Interpretation erst einmal erwürfelt werden und aus der Gesamt-Partitur Takt für Takt auf ein Notenblatt übertragen werden. Nachdem dann ein Pianist diese Fassung gut geübt hat, kann sie zu Gehör gebracht werden.

Arthur Stammet dachte im Mozart-Jahr 2006, daß ein solch großer Aufwand in der heutigen Zeit nicht im Verhältnis zum Resultat steht und schrieb prompt ein Programm, um diesem Umstand Abhilfe zu leisten.

Präsentiert wird hier eine neue, angepasste Fassung dieser Software die es jedem (Nicht-)Musiker erlaubt auf direktem Weg seine eigene Fassung des Werkes zu komponieren. Die Präsentation wird zeigen dass es bessere und weniger gute Fassungen des Werkes geben kann und dass es anhand der Software-Version des Stückes möglich ist, dies ohne großen Aufwand umzusetzen. Kein penibles Abschreiben, kein langfristiges Üben, keine Fehler mehr! Es genügt, auf einen Button zu drücken und die neue Partitur ist fertig. Wenn ein Takt nicht gefällt wird er einfach neu gewürfelt. Das Resultat kann dann in einer ganzen Reihe von "Orchestrierungen" zu Gehör gebracht werden und, selbstverständlich, auch als Klangdatei in CD-Qualität abgespeichert werden.

So wird es möglich, ohne Vorkenntnisse zu komponieren und eine eigene CD mit Mozart-Werken zu produzieren. Nach der Präsentation werden wir die erarbeiteten Partituren (als PNG-Dateien) und Klangbeispiele (als AIFF-Dateien) auf die USB-Sticks, welche die Mitwirkenden hoffentlich bei sich haben werden, übertragen.